Anonymisierte Lebensläufe sollen zum Standard in allen Bewerbungsverfahren werden. Das forderte jedenfalls die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders. Die Chancengleichheit unter Bewerbern soll dadurch erhöht werden.
Als Begründung verwies Lüders auf eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). Die Studie hätte gezeigt, dass allein ein türkischer Nachname ausreiche, um die Chancen eines Bewerbers um 14 Prozent zu senken. Lüders fordert daher Lebensläufe, „auf denen weder ein Foto zu sehen ist, noch Name, Adresse, Geburtsdatum oder Familienstand erkennbar sind.“
Einen interessanten Pro-Contra-Artikel zu dem Thema, gibt es auf Spiegel Online.
0 KommentareWie die Projektbörse Gulp berichtet, ist die Anzahl der Jobangebote für IT-Freiberufler seit Jahresanfang stark gestiegen. Täglich würden bis zu 1.000 aktuell zu besetzende Projektpositionen öffentlich ausgeschrieben.
0 KommentareAb dem 1. April 2010 gilt eine geänderte Fassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Die Änderungen betreffen diejenigen, die beispielsweise einen Handy- oder Mietvertrag abschließen wollen und dabei auf die Bonitätsbewertung der Schufa oder einer anderen Auskunftei angewiesen sind. Aber auch Unternehmen, die ein Inkasso-Büro einschalten wollen, müssen neue Regelungen beachten.
Mit Inkrafttreten der neuen Regelungen haben Verbraucher das Recht, einmal im Jahr kostenlos ihre Bewertung sowie die der Berechnung zugrundeliegenden Daten bei den Auskunfteien abzufragen und Berechnungsfehler zu korrigieren. Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), rät Verbrauchern, „von ihrem Recht regen Gebrauch zu machen“. Schließlich können sich auch bei der Ermittlung der Bonitätsbewertung Fehler einschleichen und ein Vertrag kommt vielleicht zu Unrecht nicht zustande.
Ebenfalls betroffen von den Neuregelungen im Datenschutz sind Unternehmen, die ein Inkasso-Büro zum Eintreiben von offenen Forderungen einschalten wollen. Für sie gilt nun, dass jede Übermittlung von Kundendaten an ein Inkassobüro nur unter besonderen Umständen erlaubt ist.
So muss der säumige Kunde mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden sein, bevor die Datenübermittlung zulässig ist. Zudem muss die erste Mahnung mindestens vier Wochen zurückliegen und der Schuldner muss über die bevorstehende Weiterleitung seiner Daten informiert werden. Bestreitet der Schuldner – egal aus welchen Grund – die Forderung, so dürfen seine Daten nicht weitergereicht werden.
0 KommentareDer Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix hat gestern seinen Jahresbericht 2009 vorgelegt. Schwerpunkte darin sind unter anderem das novellierte Datenschutzgesetz sowie die Videoüberwachung an Schulen.
Grundsätzlich begrüßt Dix das neue Datenschutzgesetz. Gleichzeitig kritisiert er jedoch auch verschiedene Auslegungsprobleme und fordert eine umfassende Neuregelung des Datenschutzgesetz. Die erfolgten Novellierungen sind für Dix „angesichts des umfassenden Modernisierungsbedarfs nur Stückwerk“.
Bericht und Pressemitteilung finden Sie hier.
0 KommentareWie der Tagesspiegel berichtet, wird das Thema Datenschutz in vielen Brandenburger Kommunen eher stiefmütterlich behandelt. Dies ginge aus dem Bericht des Landesbeauftragte für Datenschutz hervor. So würden schon mal nach Ausgabe biometrischer Personalausweise die gespeicherten Fingerabdrücke nicht gelöscht oder Akten mit personenbezogenen Daten auf dem Flur gelagert.
0 KommentareDass Datenschutz in sozialen Netzwerken eine nicht all zu große Rolle spielt, ist bekannt. Die Stiftung Warentest hat nun die verschiedenen Netze auf Datensicherheit getestet. Schlechte Noten erhielten vor allem amerikanischen Anbieter wie Facebook, Mayspace und Co.
0 KommentareDie Unwissenheit über Datenschutz im Internet ist groß. Dies zeigt eine aktuelle Studie des IT-Branchenverbands Bitkom. Eine Befragung von tausend Internet-Nutzern über 14 Jahren ergab, dass fast jedem Zweiten (47 Prozent) Informationen darüber, wie er seine Daten im Netz schützen kann, fehlen. Gleichzeitig gaben aber auch über die Hälfte (55 Prozent) der Befragten an, dass die Hauptverantwortung für den Datenschutz im Netz bei den Nutzern selber liege.
0 KommentareTrotz Wirtschaftskrise: In der IT-Branche werden die Arbeitskräfte knapp. Dies gelte, Chip online zufolge, vor allem in Bereichen, in denen neben technischen Know-How auch kommunikative und Management-Fähigkeiten gefragt sind, so wie im Projektmanagement oder der IT-Beratung.
0 KommentareNachdem wir Ende 2009 die Website von Klar EDV aktualisiert haben, ist dies der zweite Schritt bei der Überarbeitung unserer Online-Auftritte. Auf der Grundlage der Klar EDV Gestaltung haben wir auch diese Website mit WordPress als Content-Management-System und dem Theme von Hybrid umgesetzt.
Unser Dank gilt erneut Ulrike Zimmer, die uns das Design entworfen hat und Martin Raasch, der die technische Umsetzung koordiniert hat.
Es ist geplant, dass hier mehrmals pro Monat ein kurzer Artikel über Dinge, aus den Bereichen Datenschutz, E-Learning und Projektmanagement, veröffentlicht wird. Wir freuen uns über Kritik und Anregungen, die wir über die Kommentare oder das Kontaktformular entgegen nehmen. Die Kommentare sind moderiert und werden zeitnah durch uns frei geschaltet.
Herzlichen Dank und viel Vergnügen!
Ihr Gregor Klar
0 KommentareDie FU Berlin hat vier herausragende und innovative Projekte aus dem Bereich E-Learning mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Den Preis in der Kategorie „Nachhaltige Integration und Vernetzung“ erhielt das Projekt „Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen“. Das multimediale Online-Lernprogramm ist fester Bestandteil des Bachelor-Studiengangs Kunstgeschichte und vermittelt Studierenden einen fundierten Überblick über die Kunstgeschichte vom frühmittelalter bis zur Zeitgenössischen Kunst.
Zwei weitere Preise wurden in der Kategorie „Multimediale Lernmaterialien und Lernumgebungen“ für das Projekt „Multitouch Lernumgebungen für Informatik-Unterricht und Präsenzlehre“ und das „Neugriechisch-Projekt“ verliehen. Im ersten Projekt arbeiten die Studierenden mit selbstentwickelten Multitouch-fähigen Geräten, um neue Programmierkonzepte und Interaktionsparadigmen zu erlernen. Das Neugriechisch-Projekt trainiert Studierende online grammatisch-syntaktische Fähigkeiten für das Verständnis von Texten und mündlicher Rede. Dazu werden multimediale Lernmaterialien in Bild, Ton und Video angeboten.
Als bestes „Good-Practice-Beispiel für Blended-Learning-Szenarien in der Lehre“ ist das Team am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft ausgezeichnet worden. Im Rahmen der für die Bachelor-Studierenden verpflichtenden Allgemeinen Berufsvorbereitung erlernen die Studierenden fachliche und methodische Grundlagen der Betriebswirtschaft und erproben diese später in einem internationalen Zusammenhang in einem fast vollständig virtuellen Szenario.
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